Aufgaben
- Erkunden Sie die von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) unter Alkohol? – Kenn dein Limit! angebotenen Inhalte und machen Sie sich mit den für Sie relevanten Aspekten vertraut. Wenn Sie mögen, schauen Sie sich auch die weiteren Impulse an.
- Notieren Sie Stichworte, Fragen oder Fakten, die Ihnen interessant erscheinen. Sie bestimmen, welche davon Sie mit anderen teilen möchten. Es wird in Absprache mit allen einen Ort dafür geben.
Grundlegende Informationen
In Materialien oder Sprechblasen kann es vorkommen, dass wir das „Du“ benutzen. Das erscheint uns mitunter passender.
In Aufgaben werden wir konsequent die für die Sekundarstufe 2 angemessene „Sie-Form“ verwenden. Gewöhnen Sie sich daran :-).
In Klausuren steht die Aufgabenstellung in der Regel über den Materialien. Wir handhaben dies häufig hier ebenso.
Die meisten Aufgaben enthalten einen oder mehrere Operatoren.
Hier finden Sie eine Übersicht der wichtigsten Operatoren, die typischerweise in Abitur-Prüfungen im Fach Chemie2 verwendet werden. Die Operatoren liefern Hinweise, wie eine Aufgabe zu bearbeiten ist.
Es handelt sich um keine abschließende Liste. Wir verwenden auch zahlreiche andere und in anderen Fächern oder Prüfungen könnten aber auch andere Begriffe oder Operatoren vorkommen.
ableiten: Auf Grundlage von Erkenntnissen oder Daten sachgerechte Schlüsse ziehen.
abschätzen: Durch begründete Überlegungen ungefähre Werte angeben.
analysieren: Wichtige Bestandteile, Eigenschaften oder Zusammenhänge zu einer bestimmten Fragestellung herausarbeiten oder einen Sachverhalt experimentell prüfen.
aufstellen, formulieren: Chemische Formeln, Gleichungen, Reaktionsgleichungen oder Reaktionsmechanismen (in Worten oder als Formel) entwickeln.
Hypothesen aufstellen: Eine Vermutung über einen unbekannten Sachverhalt formulieren, die fachlich fundiert begründet wird.
angeben, nennen: Formeln, Regeln, Sachverhalte, Begriffe oder Daten ohne weitere Erläuterung aufzählen bzw. wiedergeben.
auswerten: Beobachtungen, Daten, Einzelergebnisse oder Informationen in einen Zusammenhang bringen und daraus Schlussfolgerungen ziehen.
begründen: Gründe oder Argumente für eine Vorgehensweise oder einen Sachverhalt nachvollziehbar darstellen.
berechnen: Eine Berechnung ausgehend von einem Rechenansatz durchführen.
beschreiben: Beobachtungen, Strukturen, Sachverhalte, Methoden, Verfahren oder Zusammenhänge strukturiert und mit Fachsprache wiedergeben.
beurteilen: Ein fachliches Urteil mithilfe von Kriterien begründen.
bewerten: Ein Werturteil unter Berücksichtigung gesellschaftlicher Werte und Normen begründen.
darstellen: Strukturen, Sachverhalte oder Zusammenhänge strukturiert und mit Fachsprache, auch durch Zeichnungen oder Tabellen, wiedergeben.
diskutieren: Argumente zu einer Aussage oder These einander gegenüberstellen und abwägen.
erklären: Einen Sachverhalt nachvollziehbar und verständlich machen, indem man ihn auf Regeln und Gesetzmäßigkeiten zurückführt.
erläutern: Einen Sachverhalt veranschaulichend und durch Zusatzinformationen verständlich machen.
ermitteln: Ein Ergebnis oder einen Zusammenhang rechnerisch, grafisch oder experimentell bestimmen.
herleiten: Mit bekannten Gesetzmäßigkeiten einen Zusammenhang zwischen chemischen oder physikalischen Größen herstellen.
interpretieren, deuten: Naturwissenschaftliche Ergebnisse, Beschreibungen und Annahmen vor dem Hintergrund einer Fragestellung oder Hypothese verständlich in einen Zusammenhang bringen.
ordnen: Begriffe oder Gegenstände nach bestimmten Merkmalen systematisch einteilen.
planen: Zu einem gegebenen Problem (auch experimentelle) Lösungswege entwickeln und dokumentieren.
skizzieren: Sachverhalte, Prozesse, Strukturen oder Ergebnisse übersichtlich grafisch darstellen.
untersuchen: Sachverhalte oder Phänomene mithilfe fachspezifischer Arbeitsweisen erschließen.
vergleichen: Gemeinsamkeiten und Unterschiede mithilfe festgelegter Kriterien herausarbeiten.
zeichnen: Objekte grafisch exakt wiedergeben.
Ein weites Feld mit vielen Extremen
Das Thema Alkohol betrifft (fast) jede(n) irgendwann
Einige der Momente, wie sie in dem Video3 dargestellt sind, könnten wir alle schon so oder so ähnlich erlebt haben oder vielleicht auch noch erleben.
Wie will ich mich positionieren?
Wir werden uns über die Folgen von Alkoholkonsum detailliert austauschen. Dabei sollst du im geschützten Raum Gelegenheit haben, deine eigenen Fragen oder Gedanken zu äußern.
Das Thema hat so viele Facetten. Wahrscheinlich brauchst Du mehr oder weitergehende Informationen, um deine Fragen formulieren zu können oder dich persönlich zum Trinken von Alkohol zu positionieren.
Impulse und Quellen
Recherchiere unbedingt in Quellen mit wissenschaftlich fundierten Aussagen und Fakten. Starte auf jeden Fall mit dem Angebot Alkohol? – Kenn dein Limit!4.
Falls Du möchtest kannst Du von dort aus noch weiter gehen, z. B. mit folgenden zwei Impulsen.
Aufgaben
- Ermitteln Sie mit Hilfe des Promillerechners für die drei Szenarien einen geschätzten Promillewert gegen 3 Uhr nachts. Hinweis: Für die Nutzung des Promillerechners müssen Sie ein fiktives Alter von 18 Jahren eingeben, da er nur für Erwachsene angelegt ist. Leiten Sie auf Grundlage dieser Ergebnisse ab, inwiefern Sie als agierende Person am kommenden Morgen fahrtüchtig gewesen wären, um z. B. selbst mit einem Roller zur Schule zu fahren. Beurteilen Sie, ob dieses Verfahren geeignet ist, um die Fahrtüchtigkeit verlässlich zu bestimmen.
- Schätzen Sie mit Hilfe der Informationen ab, welche direkten oder langfristigen Auswirkungen der fiktive Alkoholgenuss in Szenario 2 auf Sie persönlich gehabt hätte.
- Recherchieren Sie ausgehend von dieser Seite, welche der Getränke ihre Freundin selbst hätte kaufen dürfen. Begründen Sie, ob die Eltern legal handeln.
Promille und Prozent
Eine fiktive Party
Eine Freundin feiert im kleinen Kreis in ihren 17. Geburtstag hinein. Alkohol gehört für sie unbedingt dazu. Zu ihrem Glück hat sie verständnisvolle Eltern, die für den Abend alles einkaufen.
Einige der Gäste sind 16, andere schon 17.
Du stößt kurz vor Mitternacht dazu und es herrscht super Stimmung. Gegen 3 Uhr fallt ihr ins Bett. Am nächsten Morgen geht´s dann zusammen zur Schule.
Stelle dir folgende drei fiktive Szenarien vor: du trinkst zwischen 0 Uhr und 3 Uhr
- in Szenario 1 pro Stunde eine Flasche Kölsch (0,5 L),
- in Szenario 2 zu Anfang zwei Gläser Sekt (0,1 L), dann 3 Flaschen Kölsch (0,5 L) und zuletzt dann 3 Gläser Longdrinks,
- in Szenario 3 keinen Alkohol.
Am Tag der Party
Fiktive Chatnachricht5







