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SUCHERGEBNISSE: 255
Chemie
Sekundarstufe II
Reaktionsgeschwindigkeit & Gleichgewichte
Reaktionsgeschwindigkeit
Datum:

Reaktions­ge­schwindigkeit? Eine Analogie hilft uns weiter

Anfangs- und Durchschnittsgeschwindigkeiten von chemischen Reaktionen im Modell

04.06.2026
39429
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Gregor von BorstelDavid Weninger
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Die Idee dahinterPDF

Aufgaben

  1. Machen Sie sich mit dem Szenario in M1 vertraut.1
  2. Die Anfangs- und die Durchschnittsgeschwindigkeit, mit der „ein Erwachsener“ wirft, ist unterschiedlich. Benennen Sie hierfür einen plausiblen Grund.
  3. Stellen Sie den Unterschied zwischen der Geschwindigkeit in den ersten vier Sekunden und der Durchschnittsgeschwindigkeit bis das Aufräumen heraus. Erklären Sie, warum von einer „Annäherung an die Anfangsgeschwindigkeit“ gesprochen wird.
  4. Erläutern Sie wie man vorgehen müsste, um die Geschwindigkeit in einem beliebig kleinen Zeitintervall („Momentangeschwindigkeit“) zu bestimmen (Tipp: Mathematik; Ableitung). Sie können hier ein zeichnerisches Vorgehen beschreiben.
  5. Formulieren Sie Antworten zu den beiden Fragen in den Gedankenblasen.
M1

Eine Analogie: Am Morgen im Kinderzimmer

Beispiele für Geschwindigkeiten auf Teilchenebene

Stellen wir uns vor, morgens betritt eine erwachsene Person das Kinderzimmer und will noch schnell das Chaos beseitigen. Heute ist es zufällig „Papa“.
Was für uns als Beobachtende des Szenarios ganz praktisch ist: Alle Bälle, die Papa wirft, werden rot. So können wir ihren Weg besser verfolgen.

Aufräumaktion im Kinderzimmer2

Gestern war übrigens „Mama“ vor Ort. Sie ist genauso agil wie „Papa“ beim Aufräumen.

Die dazu gehörigen Daten

Es ließe sich eine umfangreichere Wertetabelle erstellen, wenn wir zu mehreren festgelegten Zeitpunkten die Bälle im Laufstall zählen:

Wertetabelle zur fiktiven Aufräumaktion3

Die Geschwindigkeit v (von engl. velocity), mit der hier geworfen wird, ergibt sich aus der Anzahl der Bälle pro Zeit. Die Zeitintervalle kann man beliebig wählen.

Ein Zeitintervall beim Aufräumen im Kinderzimmer3

Wenn man genau hinschaut, erkennt man, dass „Papa“ nicht immer mit der gleichen Geschwindigkeit wirft. Anfangs z. B. wirft er mit v = 5 Bälle/s, im Durchschnitt aber mit 3 Bälle/s.

Diversen Geschwindigkeiten beim Aufräumen3

Abstraktion der Daten

Allgemein gilt, dass im Zeitintervall t1 bis t2 die Anzahl y2 – y1 Bälle geworfen werden. Die Geschwindigkeit ist folglich:

Das kann man auch grafisch darstellen. Die Geschwindigkeiten ergeben sich aus dem Steigungsdreieck, das Ihnen bereits aus der Mathematik bekannt ist.

Diagramm zum Aufräumen im Kinderzimmer3

Beispiele für Geschwindigkeiten auf Teilchenebene

Stellen wir uns vor, morgens betritt eine erwachsene Person das Kinderzimmer und will noch schnell das Chaos beseitigen. Heute ist es zufällig „Mama“.
Was für uns als Beobachtende des Szenarios ganz praktisch ist: Alle Bälle, die Mama wirft, werden rot. So können wir ihren Weg besser verfolgen.

Aufräumaktion im Kinderzimmer2

Gestern war übrigens „Papa“ vor Ort. Er ist genauso agil wie „Mama“ beim Aufräumen.

Die dazu gehörigen Daten

Es ließe sich eine umfangreichere Wertetabelle erstellen, wenn wir zu mehreren festgelegten Zeitpunkten die Bälle im Laufstall zählen:

Wertetabelle zur fiktiven Aufräumaktion3

Die Geschwindigkeit v (von engl. velocity), mit der hier geworfen wird, ergibt sich aus der Anzahl der Bälle pro Zeit. Die Zeitintervalle kann man beliebig wählen.

Ein Zeitintervall beim Aufräumen im Kinderzimmer3

Wenn man genau hinschaut, erkennt man, dass „Mama“ nicht immer mit der gleichen Geschwindigkeit wirft. Anfangs z. B. wirft sie mit v = 5 Bälle/s, im Durchschnitt aber mit 3 Bälle/s.

Diversen Geschwindigkeiten beim Aufräumen3

Abstraktion der Daten

Allgemein gilt, dass im Zeitintervall t1 bis t2 die Anzahl y2 – y1 Bälle geworfen werden. Die Geschwindigkeit ist folglich:

Das kann man auch grafisch darstellen. Die Geschwindigkeiten ergeben sich aus dem Steigungsdreieck, das Ihnen bereits aus der Mathematik bekannt ist.

Diagramm zum Aufräumen im Kinderzimmer3

Aufgaben zur Fortsetzung

  1. Erstellen Sie aus der Tabelle 4 einen Graphen mit Hilfe von M3 und speichern Sie diesen als Bild ab.
  2. Ermitteln Sie zeichnerisch und durch Berechnung die Durchschnittsgeschwindigkeit, mit der das Baby geworfen hatte, bis es fertig wurde.
  3. Versuchen Sie, die Anfangsgeschwindigkeit möglichst exakt zu ermitteln und ordnen Sie das Bild „wenig später“ aus Galerie 2 einem Zeitintervall zu.
  4. Vergleichen Sie beide Szenarien in M1 „am Morgen“ und M2 „nachmittags“ und stellen Sie Unterschiede und Gemeinsamkeiten bei den Geschwindigkeiten heraus.
M2

Fortsetzung der Analogie: Am Nachmittag im selben Kinderzimmer

Weiteres

Am Nachmittag ist das Baby alleine im Kinderzimmer und stellt „die alte Ordnung“ wieder her. Für uns ganz praktisch: alle Bälle, die das Baby wirft, werden rot.

nachmittags im Kinderzimmer4

Die dazu gehörigen Daten

Auch hier ließe sich eine Wertetabelle erstellen, wenn wir zu mehreren festgelegten Zeitpunkten die Bälle im Laufstall zählen:

Wertetabelle zur fiktiven Aufräumaktion3

M3

Einen Graphen zeichnen

Weiteres
Achsenbeschriftung
Wertepaar

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Reaktions­ge­schwindigkeit? Eine Analogie hilft uns weiter
Anfangs- und Durchschnittsgeschwindigkeiten von chemischen Reaktionen im Modell
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