Schauen wir noch einmal auf die Modelle. Mit deren Hilfe können wir noch Weiteres erklären!
Modelle einfacher Ionengitter
2D Modell
Unser 2D Salzkristallmodell1
3D Modell
Aufgaben
- Benenne basierend auf M2 die wichtigsten Eigenschaften von Salzen.
- Erkläre mit den Modellen aus M1 die vergleichsweise hohen Schmelztemperaturen von Salzen auf Teilchenebene.
- Erläutere in Form einer Filmleiste, warum ein Kochsalzkristall nicht verformbar ist, sondern zerbricht, wenn man an einer Stelle mit viel Kraft darauf drückt. Nutze dazu bei Bedarf die Anregungen.
- Weitergedacht: Mache einen Vorschlag, wie man einen Kristall wiederherstellen kann, nachdem er zerbrochen ist.
Anregungen
Ein Filmleiste hast du nun schon häufiger erstellt, zum Beispiel als du die Bildung eines Salzkristalls beschrieben hast.
Es ist eine Zusammenstellung aus Bildern auf der Teilchenebene, die Momentaufnahmen aus einem Prozess darstellen, und einer Erläuterung in Form eines Textes.
Hier findest du eine detailliertere Beschreibung.
So könnte das Gitter aussehen1
So könnte man den zerbrochenen Kristall im Modell darstellen.1
Infos zu Salzen
Salzkristalle gibt es viele
Eine Kristallkluft2
Besonders schöne Kristalle findet man im Gebirge in sogenannten Klüften. Eine Kluft ist ein Spalt im Gestein. Wenn sehr heißes, stark mineralhaltiges Wasser in solche Spalten fließt, abkühlt und dann das Wasser verdunstet, bleiben die zuvor gelöste Stoffe zurück und je nach vorhandenen Ionen wachsen verschiedene Kristalle.
Eigenschaften vieler Salze
Salze erkennt man in der Regel daran, dass sie Kristalle mit ebenen Flächen und scharfen Kanten bilden. Manchmal sind diese Kristalle würfelförmig, manchmal anders geformt – aber meist wirken sie geordnet und „kantig“.
Typisch für die meisten Salze ist außerdem, dass sie erst bei vergleichsweise hohen Temperaturen schmelzen. Im Alltag begegnen uns daher fast nur feste Salze.
Salze sind hart, aber gleichzeitig spröde. Das bedeutet: Sie lassen sich nicht verbiegen oder verformen. Wenn man mit genügend Kraft auf sie drückt oder sie fallen lässt, zerbrechen sie.
Viele Salze lösen sich gut in Wasser. Gibt man ein Salz in Wasser, „verschwindet“ der feste Stoff scheinbar und es entsteht eine klare Lösung.
Salzlösungen und Salzschmelzen leiten zudem den elektrischen Strom. Aber das schauen wir uns zu einem späteren Zeitpunkt im Unterricht an, wenn wir über Elektrolyse sprechen.




