Chemie
Sekundarstufe I
Chemische Bindungen & Kräfte
Metallbindung
Datum:

Die metallische Bindung

Metallatome bilden ein flexibles Gitter

24.02.2026
23217
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Andreas BöhmGregor von Borstel
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Die Idee dahinterPDF
M1

Metalle - typische Eigenschaften - gleiche Bindungsart

Alle Metalle haben ähnliche Eigenschaften. Hier lernst du, was dies mit der Bindung zwischen den Metallatomen zu tun hat!

Die meisten Elemente gehören zur Kategorie der Metalle

Die Metalle im PSE3.1

Weiteres

Schaue noch einmal genauer in das Periodensystem PSE³. Schätze ab, wie groß der Anteil der Element ist, die auf Stoffebene Metalle sind und auf Teilchenebene eine metallische Bindung eingehen.

Weiteres

Erinnerst du dich, was alle Stoffe kennzeichnet, die zur Kategorie Metalle gehören?

Beispiel Kupfer

Diverse Kupferstücke2

Aufgabenstellung zur Erkundung

  1. Benenne mit Hilfe von M1 die Eigenschaften, die allen Metallen gemeinsam sind.
  2. Mache dich mit dem „Elektronengas-Modell“ in M2 vertraut.
  3. Öffne die Animation zur Abb. 2 und nutze die Anleitung in der Sprechblase. Erkläre, was mit den verschiedenen „Kugeln“ in dieser Animation dargestellt werden soll.

Arbeitsteilige Erarbeitung

  1. Gruppe A Erläutere basierend auf dem Modell die elektrische Leitfähigkeit eines Metall.
  2. Gruppe B Erläutere basierend auf dem Modell die Verformbarkeit eines Metall. 
M2

Die metallische Bindung im Modell

Das sogenannte Elektronengas-Modell

In Metallen sind die Atome dicht und regelmäßig angeordnet.
Die eigentlichen Valenzelektronen jedes Atoms werden nur schwach gebunden und können das Atom verlassen, um in den Anziehungsbereich andere Kerne zu gelangen. Unzählige Metallatome bilden daher ein Gitter aus positiven Atomrümpfen umgeben von einem verbindenden „Elektronengas“.

Ein Modell der metallischen Bindung.3

Diese Animation findest du bei LEIFIchemie. Lass uns gemeinsam darüber sprechen, was die blauen und die lilafarbenen Kreise symbolisieren.

Das Modell erklärt die Eigenschaften

Das Elektronengasmodell kann u. a. die Verformbarkeit und die elektrische Leitfähigkeit von Metallen erklären.

Eine Blechdose wird verbeult. Link auf eine Animation.4

  • Nutze den Link hinter dem Bild.
  • Starte die Animation mit „ruffle“, drücke den Playbutton, wähle unten im Menü L für „Ladungen einblenden“.
  • Betrachte beide Animationen: „Metallbindung“ zeigt die Verformbarkeit und „elektrische Leitfähigkeit“ den Stromfluss im Metall.

Wir halten fest

  1. Beschreibe den typischen Aufbau eines Metalls auf Teilchenebene mit eigenen Worten.
  2. Ein Metallgitter besteht aus einer nicht vorstellbar großen Zahl von Metallatomen. Wenn man die Formel dafür aufschreiben will, versucht man den kleinsten Baustein zu beschreiben: Schau noch einmal in das PSE³. Wie lautet die Formelschreibweise für ein Metall?

Deutlich weitergedacht

  1. Nutze M3, um zu erklären, warum nicht die Atome aller Stoffe auf Teilchenebene eine metallische Bindung eingehen.
  2. Stelle basierend auf dem Schalenmodell und dem Begriff der Ionisierungsenergie eine Vermutung auf, warum nur die Valenzelektronen eines Metallatoms an der metallischen Bindung beteiligt sind. Überlege: was musst du recherchieren, um deine Vermutung exemplarisch prüfen zu können.
  3. Erkläre mit Hilfe der Abbildungen in der Galerie 2 und unserem Modell ob dicke oder dünne Kabel den elektrischen Strom besser leiten und warum dünne Kabel bei zu starkem Stromfluss zu glühen beginnen und im Extremfall schmelzen.
  4. Erkläre den Kurvenverlauf im Diagramm der Galerie 3 auf Teilchenebene in unserem Modell. Bedenke, was beim Erwärmen des Stoffes mit den Atomrümpfen passiert. Erläutere mit Hilfe des Diagramms, warum Computer zur Leistungssteigerung über ein Kühlsystem verfügen.
M3

Material

Weiteres

Absolute Werte für die erste Ionisierungsenergien5

M4

Wärmeleitfähigkeit von Metallen im Modell

Ein Exkurs in die Physik

Ein Zusammenhang vermenschlicht dargestellt und in einem sehr einfachen Modell skizziert.6

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Metallatome bilden ein flexibles Gitter
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