Chemie
Sekundarstufe II
Organische Stoffklassen
Löslichkeit und Mehrphasensystem
Datum:

Übungen zu den gelernten Struktur-Eigenschafts-Beziehungen

Ein Spiel zu Molekülstrukturen, zwischenmolekularen Wechselwirkungen und Siedetempaturen

21.12.2025
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Gregor von BorstelGregor von Borstel
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Die Idee dahinterPDF

Die Idee dahinter

Ziele
Lernende erklären und verallgemeinern den Zusammenhang zwischen Molekülstruktur und Stoffeigenschaften, indem sie ihr Wissen zu Struktur-Eigenschafts-Beziehungen (z. B. Kettenlänge, Verzweigung, funktionelle Gruppen ↔ Siedepunkt, Wasserlöslichkeit) eigenständig anwenden und begründet nutzen.

Die Lernenden ...

  • erläutern Struktur-Eigenschafts-Beziehungen organischer Stoffe, indem sie den Einfluss von Molekülbau und intermolekularen Wechselwirkungen auf Stoffeigenschaften wie Siedetemperatur und Löslichkeit fachlich korrekt beschreiben.
  • nutzen Modelle und Fachbegriffe sachgerecht, um Beobachtungen auf der Stoffebene mit Erklärungen auf der Teilchenebene zu verknüpfen (z. B. Dispersionskräfte, Wasserstoffbrücken, Polarität).
  • begründen und kommunizieren chemische Zusammenhänge, indem sie Ordnungsentscheidungen argumentativ absichern und verallgemeinernde Regeln („Je …, desto …“) formulieren.
Beschreibung

Das hier vorgestellte Lernspiel von Maximilian Flügel, Martina Zodl und Rita Elisabeth Krebs1verfolgt das Ziel, Struktur-Eigenschafts-Beziehungen als zentrales Basiskonzept der organischen Chemie für Lernende verständlich, aktivierend und nachhaltig aufzubauen.
Das Spiel ist so konzipiert, dass Schülerinnen und Schüler diese Zusammenhänge eigenständig erarbeiten, indem sie Moleküle nach beobachtbaren Stoffeigenschaften ordnen und ihre Entscheidungen fachlich begründen. Struktur-Eigenschafts-Beziehungen werden dabei als Erklärungsmuster verstanden, „warum die Molekülstruktur maßgeblich die physikalischen und chemischen Eigenschaften eines Stoffes bestimmt“2

Das Lernspiel von M. Flügel et. al. im Einsatz3

Wir setzen das Spiel gezielt zum anwendenden Üben ein und es dient hier zur Festigung, Vernetzung und sprachlichen Präzisierung von Struktur-Eigenschafts-Beziehungen. Dabei wollen wir die ursprüngliche Intention der Autor:innen aufgreifen, Lernspiele nicht nur als Motivationselement zu verstehen, sondern als didaktisches Werkzeug, das „den Zugang zu schwierigen Themen erleichtern [kann], indem sie die Neugier der Lernenden wecken, Lerninhalte selbst zu erkunden“2Das Autorenteam hat im Artikel das Spiel für die Verwendung und Weiterentwicklung im Unterricht freigegeben und online4 frei zugänglich als als PDF bereit gestellt, wofür wir uns an dieser Stelle ausdrücklich bedanken möchten!

M1

Spielend üben

Die Idee des Spiels

Wir wollen an dieser Stelle ein Spiel von Maximilian Flügel, Martina Zodl und Rita Elisabeth Krebs1 nutzen, um unser erarbeitetes Wissen um die Struktur-Eigenschafts-Beziehungen zu festigen. Das Autorenteam hat im Artikel das Spiel für die Verwendung und Weiterentwicklung im Unterricht freigegeben und online4 frei zugänglich als als PDF bereit gestellt, wofür wir uns an dieser Stelle ausdrücklich bedanken möchten!

Das Lernspiel von M. Flügel et. al. 3

Unsere Spielregeln
  • Es wird in Gruppen von maximal vier Personen gespielt.
    Die Levels werden nacheinander bearbeitet. Jedes Level besteht aus mehreren Runden (mit 7+2 Karten).
  • In jeder Runde übernimmt ein anderes Gruppenmitglied die Moderation. Der oder die Moderator:in hat die Lösungskarte vor Augen und darf bei Bedarf Tipps geben, greift aber nicht aktiv ins Legen der Karten ein.
  • Die übrigen Gruppenmitglieder verteilen die Karten gleichmäßig unter sich.
  • Die Person mit den meisten Karten beginnt die Runde und legt eine Karte ab.
  • Anschließend legt die nächste Person im Uhrzeigersinn jeweils eine Karte an.
    Die Karte kann höher oder tiefer eingeordnet werden. Weitere Karten dürfen auch zwischen bereits liegende Karten gelegt werden.
  • Wenn alle Karten einer Runde ausliegen, diskutiert die Gruppe und entscheidet gemeinsam begründet, ob sie mit der Reihenfolge einverstanden ist oder Änderungen vornehmen möchte.
  • Am Ende der Runde überprüft der oder die Moderator:in die Reihenfolge mithilfe der Lösungskarte und teilt der Gruppe mit, ob die Anordnung korrekt ist. Die Gruppe kann vorher vereinbaren, ob nach der Rückmeldung noch Verbesserungen erlaubt sind.
  • Anschließend geht ihr zur nächsten Runde bzw. zum nächsten Level über.
  • Jede fehlerfrei absolvierte Runde gibt einen Punkt.
    → Wie viele Punkte schafft euer Team?

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Ein Spiel zu Molekülstrukturen, zwischenmolekularen Wechselwirkungen und Siedetempaturen
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