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LEBENSNAHER CHEMIEUNTERRICHT

SUCHERGEBNISSE: 255
Chemie
Sekundarstufe II
Reaktionsgeschwindigkeit & Gleichgewichte
Planetare Grenzen & Le Chatelier
Datum:

Die Sitzung ist vorbei – was bleibt?

Raus aus der Rolle, zurück zur Wirklichkeit – Ergebnisse und Erfahrungen reflektieren.

19.05.2026
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ID 36398

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Gregor von BorstelGregor von Borstel
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Die Idee dahinterPDF

Die Idee dahinter

Ziele
Die Schülerinnen und Schüler simulieren eine Bürgerratssitzung zur Frage „Wie kann unsere Schule klimaneutral werden?" und entwickeln dabei auf Basis naturwissenschaftlicher, wirtschaftlicher und sozialer Argumente begründete, abgewogene Handlungsempfehlungen – unter Berücksichtigung konkurrierender Interessen und realer Zielkonflikte.

Die Lernenden ...

  • erläutern, welche menschlichen Aktivitäten (Energieerzeugung, Mobilität, Ernährung, Gebäudebetrieb) maßgeblich zur CO₂-Bilanz einer Schule beitragen.
  • beschreiben den Treibhauseffekt als chemisch-physikalisches Prinzip und ordnen dabei die Rolle von CO₂, Methan und anderen Spurengasen ein.
  • erklären ausgewählte Maßnahmen zur Reduktion von Treibhausgasemissionen (z. B. Photovoltaik, Wärmedämmung, pflanzenbasierte Ernährung, E-Mobilität) hinsichtlich ihrer naturwissenschaftlichen Grundlage.
  • beurteilen Maßnahmen zur Klimaneutralität anhand von Kriterien der Effizienz (z. B. Finanzierbarkeit, Wirksamkeit) und der Legitimität (z. B. Sozialverträglichkeit, Generationengerechtigkeit) strukturiert.
  • erkennen und benennen Zielkonflikte zwischen ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Interessen und entwickeln Kompromissvorschläge.
  • formulieren ihre Urteile begründet und für andere nachvollziehbar.
  • vertreten eine zugewiesene Perspektive argumentativ und reflektieren dabei sowohl Interessen als auch Grenzen dieser Rolle.
  • nehmen die Argumente anderer Perspektiven sachlich auf, hinterfragen sie und entwickeln sie konstruktiv weiter.
  • ordnen KI-generierte Informationen kritisch ein und benennen Stärken sowie Grenzen des KI-Einsatzes in der Expertenbefragung.
  • erkennen, dass Klimaschutz auf Schulebene Teil eines größeren gesellschaftlichen Systems ist und dass lokale Maßnahmen in übergeordnete politische, wirtschaftliche und naturwissenschaftliche Zusammenhänge eingebettet sind.
  • erleben demokratische Entscheidungsprozesse (Diskussion, Abwägung, Abstimmung) als praktikables Verfahren zur Lösung komplexer gesellschaftlicher Fragen und bewerten dieses Verfahren reflektiert.
  • beantworten die Frage „Was kann ich / was können wir konkret tun?" auf verschiedenen Ebenen (Individuum, Schule, Kommune) und unterscheiden dabei Handlungsmöglichkeiten von strukturellen Grenzen.
Beschreibung

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Einbettung

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M1

Abschluss

Lege die Rolle ab

Die Sitzung ist vorbei. Die Rolle kannst du ablegen!

Was gerade passiert ist, war eine Simulation. Aber die Themen, die Argumente und die Konflikte waren ja echt.

Jetzt ist der Moment, einen Schritt zurückzutreten und zu schauen: Was nimmst du mit – als Person, nicht als Rolle?

Zum Nachdenken
  • Welche Position hast du in deiner Rolle vertreten – und wo hat sie sich von deiner eigenen Meinung unterschieden? Was war dabei schwierig?
  • Welches Argument aus der Diskussion hat dich am meisten überrascht oder zum Nachdenken gebracht – egal von wem es kam?
  • Eine ehrliche Frage zum Schluss: Was würdest du persönlich – ohne Rolle, ohne Simulation – konkret tun oder verändern wollen? Und was hält dich davon ab?
Und jetzt?

Echte Bürgerräte enden nicht mit der letzten Sitzung. Ihre Empfehlungen gehen weiter – an Parlamente, Schulen, Kommunen. Was würdet ihr mit euren Ergebnissen machen, wenn das hier kein Unterricht wäre?

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Die Sitzung ist vorbei – was bleibt?
Raus aus der Rolle, zurück zur Wirklichkeit – Ergebnisse und Erfahrungen reflektieren.
https://lncu.davidweninger.de/material/was-bleibt-und-was-bedeutet-das-fuer-mich/